NDS: NEO FLASH MK6
Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE
Autor: whynot
Hersteller: http://www.neoflash.com/go/
Preis: EUR 35 (ohne Speicherkarte; ohne Versand)
Plattform: NDS-Lite (andere Variante ist möglich)
Produkt: Slot-2-Adapter für microSD-Speicherkarten (inkl. Slot-1-PassMe)
Erhältlich u.a. bei: http://www.flashlinker-shop.com/ (nur auf besondere Anfrage)
Zeitgleich mit der AceKard R.P.G. bekam ich von Rainer ein Testmuster des Neo-Flash MK6-Save zugesandt, dafür meinen herzlichen Dank.
Es handelt sich hierbei um einen Slot-2-Adapter (Neo3) sowie ein Slot-1-Pass-System (MK6 Save Cart) mit dem man in die Lage versetzt werden soll, sich selbst Sicherungsdateien seiner Originalspiele zu erstellen und diese dann über den Slot-2 zu starten.
Geliefert wird das ganze in einer wiederverschließbaren Blister-Hülle mit Pappeinsatz und mini-CD.

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Auf der CD findet man für alle Neo-Flash-Produkte die notwendige Software, hier müsste das Verzeichnis „R6 & MK6“ gewählt werden. Müsste deshalb, weil ein Update nur mit dem USB-Slim-Loader möglich ist; der aber nicht mitgeliefert wird (er war 2005 im Neo-Flash 3in1-Kit dabei)!
Alternativ kann man hier die aktuelle Software finden (falls jemand einen USB-Slim-Loader hat):
http://www.neoflash.com/download/NEO2_3_menu_v2.0.rar
Die Vorteile der Software-Version 2.00 werden vom Neo-Flash-Team hier gezeigt: http://www.neoflash.com/forum/index.php/topic,4698.0.html
Ich habe notgedrungen das Testmuster mit der aufgespielten Software v1.31 getestet.
Der Slot-2-Adapter kann microSD-Speicherkarten aufnehmen; es gibt auch eine Variante für SD-Karten (entsprechend größer).
MicroSDHC-Speicherkarten werden leider nicht erkannt (dabei wurde das Tool Ende 2007 vorgestellt…)
Auf der Rückseite der Pappe werden die Fähigkeiten des MK6-Save aufgezählt (freie Übersetzung):
- 1:1 original NDS-Kartengrösse
- unterstützt alle NDS-Versionen (inkl. -Lite)
- NDS-Helligkeit einstellbar
- unterstützt Auto-Schlafmodus
- einfaches Einstecken und Losspielen
- eingebauter 4 Mbit Spielspeicher
- unterstützt 4 kb / 64 kb /256 kb /512 kb / 2 Mbit / 4 Mbit Speichergröße
- unterstützt alle Neo2 oder -3-Serien, fertigt Backups der Orginalspiele mit einem Klick
- unterstützt die meisten Slot-2-Adapter von Drittanbietern

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Im Inneren der Pappe findet sich dann die mini-CD.
Das Pass-System des MK6-Save ist in weiss gehalten, der Neo3 dagegen in schwarz (das Neo-Team konnte sich wohl nicht entscheiden).

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Beim Neo3 geht das Spiel weiter:
- einerseits ragt das Gehäuse aus dem NDS-Lite heraus, da der microSD-Slot etwas blöd platziert wurde
- andererseits ist die Frontabdeckung zu kurz, so dass ein Lücke bleibt

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Der microSD-Slot ist auch hier mit einem Federmechanismus ausgestattet.
Im Prinzip ist alles einfach:
- MK6 in den Slot-1
- Neo3 in den Slot-2 (inkl. microSD-Karte)
- DS einschalten (evtl. Gefahrenhinweis wegklicken)
- MK6 starten und schon…

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... hat man ein karges Menü vor sich.
Man sieht insgesamt 4 Arten den Neo3 zu starten, oben noch das Neo-Flash-Logo, das war es.

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Also flugs einen der Buttons gedrückt, damit man das Neo3-Menü kennen lernt!
Prompt findet man sich in der guten alten Zeit wieder.
PC-User würden sagen: „Huch, MS-DOS!“
Als erstes begrüßt einen die Meldung: „Bitte SD-Karte in Neo2 einlegen“, obwohl diese ja schon drinnen steckt. Ausserdem handelt es sich um einen Neo3 (zumindest laut Aufkleber)…

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Na ja was soll’s, schnell „A“ gedrückt, damit es weiter geht.
Anschließend sieht man - sofern schon vorhanden -, Dateien und Verzeichnisse.
Mit dem Steuerkreuz und „A“ bzw. „B“-Button navigiert man, wobei das Steuerkreuz nach oben gedrückt werden muss, um die unteren Dateien zu erreichen.
Der „X“-Button schließlich ist für das Backup der Originalspiele.
Gleich danach kommt der Hinweis, eine NDS-Karte (eben das Originalspiel) einzulegen; mit „A“ wird letzteres bestätigt.

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Jetzt werden der interne Spielename und das Icon angezeigt; mit „A“ startet man das Backup. Der Dateiname besteht aus dem jeweiligen Spielecode plus der Endung „.nds“.

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Der Backup-Prozess wird mit einem Fortschrittbalken angezeigt, eine „Fertig“-Meldung gibt es auch.
Backup-Dauer für:
- 16 MB ca. 2 Minuten
- 64 MB ca. 6,5 Minuten

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Beim Backup werden die Dateien übrigens automatisch getrimmt.
Speicherdaten (Save-Dateien) lassen sich mit dem MK6-Save übrigens nicht sichern!
Alsdann hat man wieder die microSD-Dateien und -Verzeichnisse vor Augen, wenn man möchte kann man die erzeugte Datei direkt im Anschluss ausprobieren.

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Die so gewonnen Dateien ließen sich im Test meistens starten, wobei das noch keine Garantie dafür ist, dass das Spiel auch wirklich funktioniert.
Ich habe die Backup-Dateien Testweise auf anderen Flashlinkern gestartet, dort gab es damit keine Probleme!
Setzt man „andere“ NDS-Dateien ein, gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit Start- oder Fragmentierungsprobleme.
Homebrew funktioniert leider überhaupt nicht. Es gibt zwar eine Homebrew-Konvertierungs-Software auf der Neo-Flash-Downloadseite, aber leider kann man nicht erkennen, ob diese für den MK6-Save geeignet ist.
Ich konnte damit jedenfalls keine Homebrew-Programme zum Start bewegen.
Zum Schluss noch Bilder von den „Innereien“ des MK6-Save.

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE
Autor: whynot
Hersteller: http://www.neoflash.com/go/
Preis: EUR 35 (ohne Speicherkarte; ohne Versand)
Plattform: NDS-Lite (andere Variante ist möglich)
Produkt: Slot-2-Adapter für microSD-Speicherkarten (inkl. Slot-1-PassMe)
Erhältlich u.a. bei: http://www.flashlinker-shop.com/ (nur auf besondere Anfrage)
Zeitgleich mit der AceKard R.P.G. bekam ich von Rainer ein Testmuster des Neo-Flash MK6-Save zugesandt, dafür meinen herzlichen Dank.
Es handelt sich hierbei um einen Slot-2-Adapter (Neo3) sowie ein Slot-1-Pass-System (MK6 Save Cart) mit dem man in die Lage versetzt werden soll, sich selbst Sicherungsdateien seiner Originalspiele zu erstellen und diese dann über den Slot-2 zu starten.
Geliefert wird das ganze in einer wiederverschließbaren Blister-Hülle mit Pappeinsatz und mini-CD.

Auf der CD findet man für alle Neo-Flash-Produkte die notwendige Software, hier müsste das Verzeichnis „R6 & MK6“ gewählt werden. Müsste deshalb, weil ein Update nur mit dem USB-Slim-Loader möglich ist; der aber nicht mitgeliefert wird (er war 2005 im Neo-Flash 3in1-Kit dabei)!
Alternativ kann man hier die aktuelle Software finden (falls jemand einen USB-Slim-Loader hat):
http://www.neoflash.com/download/NEO2_3_menu_v2.0.rar
Die Vorteile der Software-Version 2.00 werden vom Neo-Flash-Team hier gezeigt: http://www.neoflash.com/forum/index.php/topic,4698.0.html
Ich habe notgedrungen das Testmuster mit der aufgespielten Software v1.31 getestet.
Der Slot-2-Adapter kann microSD-Speicherkarten aufnehmen; es gibt auch eine Variante für SD-Karten (entsprechend größer).
MicroSDHC-Speicherkarten werden leider nicht erkannt (dabei wurde das Tool Ende 2007 vorgestellt…)
Auf der Rückseite der Pappe werden die Fähigkeiten des MK6-Save aufgezählt (freie Übersetzung):
- 1:1 original NDS-Kartengrösse
- unterstützt alle NDS-Versionen (inkl. -Lite)
- NDS-Helligkeit einstellbar
- unterstützt Auto-Schlafmodus
- einfaches Einstecken und Losspielen
- eingebauter 4 Mbit Spielspeicher
- unterstützt 4 kb / 64 kb /256 kb /512 kb / 2 Mbit / 4 Mbit Speichergröße
- unterstützt alle Neo2 oder -3-Serien, fertigt Backups der Orginalspiele mit einem Klick
- unterstützt die meisten Slot-2-Adapter von Drittanbietern

Im Inneren der Pappe findet sich dann die mini-CD.
Das Pass-System des MK6-Save ist in weiss gehalten, der Neo3 dagegen in schwarz (das Neo-Team konnte sich wohl nicht entscheiden).

Beim Neo3 geht das Spiel weiter:
- einerseits ragt das Gehäuse aus dem NDS-Lite heraus, da der microSD-Slot etwas blöd platziert wurde
- andererseits ist die Frontabdeckung zu kurz, so dass ein Lücke bleibt

Der microSD-Slot ist auch hier mit einem Federmechanismus ausgestattet.
Im Prinzip ist alles einfach:
- MK6 in den Slot-1
- Neo3 in den Slot-2 (inkl. microSD-Karte)
- DS einschalten (evtl. Gefahrenhinweis wegklicken)
- MK6 starten und schon…

... hat man ein karges Menü vor sich.
Man sieht insgesamt 4 Arten den Neo3 zu starten, oben noch das Neo-Flash-Logo, das war es.

Also flugs einen der Buttons gedrückt, damit man das Neo3-Menü kennen lernt!
Prompt findet man sich in der guten alten Zeit wieder.
PC-User würden sagen: „Huch, MS-DOS!“
Als erstes begrüßt einen die Meldung: „Bitte SD-Karte in Neo2 einlegen“, obwohl diese ja schon drinnen steckt. Ausserdem handelt es sich um einen Neo3 (zumindest laut Aufkleber)…

Na ja was soll’s, schnell „A“ gedrückt, damit es weiter geht.
Anschließend sieht man - sofern schon vorhanden -, Dateien und Verzeichnisse.
Mit dem Steuerkreuz und „A“ bzw. „B“-Button navigiert man, wobei das Steuerkreuz nach oben gedrückt werden muss, um die unteren Dateien zu erreichen.
Der „X“-Button schließlich ist für das Backup der Originalspiele.
Gleich danach kommt der Hinweis, eine NDS-Karte (eben das Originalspiel) einzulegen; mit „A“ wird letzteres bestätigt.

Jetzt werden der interne Spielename und das Icon angezeigt; mit „A“ startet man das Backup. Der Dateiname besteht aus dem jeweiligen Spielecode plus der Endung „.nds“.

Der Backup-Prozess wird mit einem Fortschrittbalken angezeigt, eine „Fertig“-Meldung gibt es auch.
Backup-Dauer für:
- 16 MB ca. 2 Minuten
- 64 MB ca. 6,5 Minuten

Beim Backup werden die Dateien übrigens automatisch getrimmt.
Speicherdaten (Save-Dateien) lassen sich mit dem MK6-Save übrigens nicht sichern!
Alsdann hat man wieder die microSD-Dateien und -Verzeichnisse vor Augen, wenn man möchte kann man die erzeugte Datei direkt im Anschluss ausprobieren.

Die so gewonnen Dateien ließen sich im Test meistens starten, wobei das noch keine Garantie dafür ist, dass das Spiel auch wirklich funktioniert.
Ich habe die Backup-Dateien Testweise auf anderen Flashlinkern gestartet, dort gab es damit keine Probleme!
Setzt man „andere“ NDS-Dateien ein, gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit Start- oder Fragmentierungsprobleme.
Homebrew funktioniert leider überhaupt nicht. Es gibt zwar eine Homebrew-Konvertierungs-Software auf der Neo-Flash-Downloadseite, aber leider kann man nicht erkennen, ob diese für den MK6-Save geeignet ist.
Ich konnte damit jedenfalls keine Homebrew-Programme zum Start bewegen.
Zum Schluss noch Bilder von den „Innereien“ des MK6-Save.

POSITIV
- man kann damit Backups seiner Originalspiele anfertigen
- Pass-System unterstützt die meisten Slot-2-Adapter von Drittanbietern
- man kann damit Backups seiner Originalspiele anfertigen
- Pass-System unterstützt die meisten Slot-2-Adapter von Drittanbietern
NEGATIV
- MK6 (Slot-1) = weiss, Neo3 (Slot-2) = schwarz
- Neo3 (Slot-2) ragt aus NDS heraus
- Frontabdeckung Neo3 zu kurz
- Software-Update nur mit „USB-Slim- Loader“ möglich
- microSDHC wird nicht unterstützt
- keine Homebrew-Unterstützung
- Menüs wie zu MS-DOS-Zeiten
- MK6 (Slot-1) = weiss, Neo3 (Slot-2) = schwarz
- Neo3 (Slot-2) ragt aus NDS heraus
- Frontabdeckung Neo3 zu kurz
- Software-Update nur mit „USB-Slim- Loader“ möglich
- microSDHC wird nicht unterstützt
- keine Homebrew-Unterstützung
- Menüs wie zu MS-DOS-Zeiten
FAZIT
Der MK6-Save ist für das Erstellen von Backups der Originalspiele geeignet, das war’s aber auch schon. Leider ist noch nicht einmal gewährleistet, dass die Backups mit dem MK6-Save laufen.
Homebrew und „andere“ NDS-Dateien lassen sich entweder gar nicht starten oder sie verabschieden sich kurze Zeit später mit einer Fehlermeldung.
Die Firmware lässt sich auch nicht ohne weiteres updaten.
Inzwischen gibt es auch im Homebrew-Bereich Backup-Programme, die entweder über einen Slot-2-Adapter oder über Slot-1 und WiFi funktionieren, so dass sich die Anschaffung des MK6-Save überhaupt nicht lohnt.
Der MK6-Save ist für das Erstellen von Backups der Originalspiele geeignet, das war’s aber auch schon. Leider ist noch nicht einmal gewährleistet, dass die Backups mit dem MK6-Save laufen.
Homebrew und „andere“ NDS-Dateien lassen sich entweder gar nicht starten oder sie verabschieden sich kurze Zeit später mit einer Fehlermeldung.
Die Firmware lässt sich auch nicht ohne weiteres updaten.
Inzwischen gibt es auch im Homebrew-Bereich Backup-Programme, die entweder über einen Slot-2-Adapter oder über Slot-1 und WiFi funktionieren, so dass sich die Anschaffung des MK6-Save überhaupt nicht lohnt.
















