NDS: SUPERCARD DSONE (SDHC)
Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE



Autor: whynot
Hersteller: http://eng.supercard.cn
Preis: ab EUR 40 (inkl. micro-SD_Kartenleser; ohne Speicherkarte; ohne Versand)
Plattform: NDS (alle Varianten)
Produkt: Slot-1-Adapter für microSD-Speicherkarten
Erhältlich u.a. bei: http://www.freaxstore.de/, http://www.konsolenprofis.de/, www.ta-multimedia.de und www.wolfsoft.de

Anfang Oktober 2007 erblickte der zweite SDHC-fähige Slot-1 Adapter das Licht der Welt: die SuperCard DS-One SDHC!
Die DS-One SDHC wird derzeit wie die „normale“ DS-One im gleichen buchähnlichen Karton geliefert; nur ein grüner Aufkleber (micro-SDHC) lässt den Unterschied erkennen.
Mittlerweile gibt es einen eigenständigen Karton in giftgrün mit SDHC-Logo!
Vorne ist das DS-One-Logo, hinten sind neben einigen Icons sowie dem Bild einer „normalen“ DS-One v2 die wesentlichen Daten des Adapters abgebildet.



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Als Features werden genannt (freie Übersetzung):
- Plug and Play (keine GBA-Karte/Passme/FlashMe benötigt)
- 100 % CleanRom Unterstützung
- keine PC-Software benötigt, Dateien einfach auf Speicherkarte ziehen und fallen lassen
- Hardware-Save und unlimitierte Speicher-Unterstützung
- FAT und FAT 32 wird unterstützt
- High-Speed Lese- und Schreibsystem unterstützt High-Speed Speicherkarten ohne Geschwindigkeits-Einbußen
- bestes Hardware-Design unterstützt alle jetzigen und zukünftigen DS-Konsolen
- Adapter hat dieselbe Grösse wie ein Originalspiel, nichts schaut aus dem DS heraus
- Firmware vollständig updatefähig
- NDS/NDSL/IDS/IDSL werden unterstützt

Im Inneren findet man außer dem Adapter noch einen microSD-Kartenleser, eine kleine (teilweise überholte) Anleitung (englisch und chinesisch) sowie eine mini-CD mit fast naturgemäß veralteter Software zu allen SuperCard-Produkten.



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Der Adapter und der microSD-Kartenleser stecken in einem dicken Schaumstoffinlay mit entsprechenden Aussparungen.
Auf dem Inlay wurde eine „samtene“ Oberfläche aufgebracht, wobei sich einzelne Partikel vom Untergrund ablösen und so die elektronischen Bauteile schon vor dem ersten Einsatz „verdrecken“ können.

Der Adapter ist in weiss gehalten, der microSD-Slot ist von oben zu bedienen und mit einem Springfeder-Mechanismus ausgestattet. Inwieweit hier eine „Bruchgefahr“ wie beim R4DS/M3 Simply besteht weiß ich nicht.

Im geschlossenen Zustand ist der Adapter sehr stabil, wobei unter dem Aufkleber ein Chip zu erfühlen ist (der vordere Teil hat also ein „Loch“).
Das ganze ist nicht mehr wie beim „normalen“ DS-One verklebt, sondern wird mit einer Mini-Schraube zusammen gehalten. Dadurch lassen sich im Bedarfsfall die Kontakte leichter reinigen.



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Der Adapter benötigt eine Speicherkarte, die mit der richtigen Software bestückt sein muss (es funktioniert nur die SDHC-Software) um starten zu können; ansonsten gibt es Fehlermeldungen.
Die Software lädt man sich am besten von der Supercard-Webseite herunter; nach dem entpacken wird das Verzeichnis „scshell“ und die Datei „MSFORSC.NDS“ in das Wurzelverzeichnis (Root) der microSD geschoben, das war es.
In dem Programmpaket ist auch eine Hilfedatei („DSONE_manual(english).mht“) enthalten, die das System-Menü und die wichtigsten Tastenkürzel erläutert.

Das SC-Team hat, was die Software betrifft, einen anderen Weg als die Konkurrenz eingeschlagen; hier wurde keine eigene Software programmiert, sondern auf das bewährte Moonshell aufgesetzt.
Dadurch kann man ohne weitere Programme sofort Musik hören (mp3), Filme ansehen (dpg) und Texte lesen!



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Leider ist die hierfür verwendete Moonshell-Version (v 1.41) mittlerweile veraltet, so dass aktuell dekodierte Filme (ab Moonshell 1.6) nicht erkannt werden.
Allerdings kann man bei Bedarf die aktuelle Moonshell-Version (1.71) parallel installieren, so dass diese für Filme und dergleichen verwendet werden kann.

Die DS-One SDHC scheint ein wenig empfindlicher oder schlechter zusammengebaut als die Konkurrenzprodukte zu sein; anders kann ich mir die vielen Kontaktprobleme beim DS einschalten nicht erklären. In diversen Foren haben auch andere User darüber berichtet, es handelt sich wohl nicht um ein Einzelproblem.
Meistens reicht es, den Adapter herauszunehmen und auf die Kontakte zu pusten, damit es wieder funktioniert. Als letzte Möglichkeit bietet sich an, den Adapter öffnen und die Kontakte mit Alkohol zu reinigen.

Der Start geht (bei einem ungeflashten DS) in etwa 10 Sekunden ohne Umwege über das DS-Menü über die Bühne; zuerst erscheint auf dem oberen Screen das SuperCard-Logo, welches nach einigen Sekunden dem DS-One-Menü und den (eventuell vorher erstellten) Verzeichnissen bzw. Dateien auf der microSD Platz macht.
Auf dem Touchscreen erscheint ein Info-Fenster sowie Datum, Zeit und DS-Temperatur.
Das sonst Moonshell-typische Textscrollen während der Startphase wurde hier ausgeblendet.
Bei einem geflashten DS hängt das Startverhalten von der FlashMe-Version ab.



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Das Menü ist in englischer und chinesischer Sprache gehalten, kann aber mittels PC-Editor auf maximal 8 Sprachen erweitert werden; dazu einfach die Datei „Language.ini“ editieren.

Mit der Tastenkombination „L + A“ werden die beiden Bildschirmansichten vertauscht, so dass das Menü mit dem Touchpen bedient werden kann.
Mit „R + Tastenkreuz“ kann das Menü auch auf dem oberen Schirm bedient werden.
Die Menüpositionen sind größtenteils selbsterklärend, es gibt auch eine integrierte Hilfedatei, die ebenfalls über das Menü erreicht wird.



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- Saver: hier kann man die Speichergröße manuell vorgeben



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- Other: diverse Unterpositionen:
- NDS-GBA-Spiele verbinden
- Rumble-Modus einschalten
- Slot-2 SuperCard für Browser als Erweiterung nutzen
- im Info-Fenster chinesische Namen anzeigen
- Menüeinstellungen speichern
- DS-One als Superkey nutzen (alternativ „L + B“)
- SD-Geschwindigkeit automatisch einstellen
- Patchen ermöglichen (öffnet das Patch-Fenster; alternativ „L + X“)



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- Option: diverse Unterpositionen:
- Icon-Ansicht einstellen (4 Möglichkeiten; alternativ „Y“)
- Datei Sortiermodus einstellen
- Sprache ändern
- SD Geschwindigkeit manuell einstellen
- Datei-Info-Fenster aktivieren (alternativ „X“)
- Copyright-Fenster öffnen

Die oben genannte Browser-Erweiterung funktioniert auch, wenn im Slot-2-Adapter keine Speicherkarte eingesteckt wurde!
Die gepatchte Opera-Version kann auch den M3-Lite als Erweiterung nutzen (im SC-Menü muss dann nichts extra eingestellt werden).



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Das Patch-Fenster bietet etliche Einstellungen:
- Patchen einschalten
- SD-Karten-Lesegeschwindigkeit patchen
- Cheats einschalten
- Speicherdatei patchen
- Reset einschalten
- Spieleguide einschalten
- Single-Card-Downplay einschalten
- Real Time Save einschalten (ab Firmware v 3.0)



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Sind die Cheats eingeschaltet, gelangt man -wenn Cheats existieren- beim Spielstart direkt in die Cheatauswahl des Spiels.

Die vier Möglichkeiten bei der Icon-Ansicht:
- Text (max. 13 Einträge pro Seite)
- kleine Icons (max. 9 Einträge pro Seite)
- grosse Icons (max. 5 Einträge pro Seite)
- PDA Icon ( max. 12 Einträge pro Seite)




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Wenn man mit dem Cursor auf ein Spiel geht, wird im Info-Fenster einiges angezeigt:
- Speichergröße (wenn bekannt, siehe unten)
- Release-Nummer (wenn bekannt, siehe unten)
- Dateityp
- Dateialias
- Spielename (wenn bekannt, siehe unten)




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Einige der obigen Anzeigen erscheinen nur, wenn das Spiel in der Datei „ndsinfo.dat“ gefunden wird. Ansonsten erscheint unbekannt bzw. gar kein Eintrag.
Das haben andere Hersteller besser gelöst.
Die Datei „ndsinfo.dat“ wird von ein paar Usern aktuell gehalten und kann hier heruntergeladen werden: http://sccheats.co.uk/software/ndsinfo.zip
Die Datei soll auch die Speichergröße beeinflussen; allerdings waren die Speicherdateien bei mir bis auf einen Fall immer gleich groß (512 kb).
Hier findet man auch die Cheat-Dateien, die die DS-One SDHC benötigt.

Im Info-Fenster stehen auch drei Push-Button zur Verfügung:
- Change: direktes Verändern der Speichergröße
- Multisaver: manuelles erstellen von bis zu 4 Save-Slots (die Speicherdatei
vergrößert sich entsprechend)
- Set Patch: öffnet das Patch-Fenster (siehe weiter oben)

Wenn man „Multisaver“ gedrückt hat, ändert sich die Fensteransicht; es wird (wenn das Spiel schon mal gestartet wurde) der Standardsaver angezeigt sowie vier neue Pushbutton:
- Add
- Default
- Del
- Copy



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Um jetzt weitere Save-Slots zu erstellen, geht man wie folgt vor:
- „Add“ drücken, um einen neuen Slot zu erzeugen
- den neuen Slot markieren, danach „Copy“ drücken, um die Daten zu kopieren

Mit „Default“ kann man einen der Slots als Standardsaver einstellen; dieser wird dann beim nächsten Spielstand verwendet.
Mit „Del“ werden einzelne Slots gelöscht.

Seit dem 05.12.2007 gibt es eine neue Firmware (v 3.0) für die SC-DSONE (SDHC), mit der es das SC-Team als erstes geschafft hat, Real-Time-Saves für NDS-Spiele zu erstellen!

Dafür muss im Patch-Fenster unter dem Feld für den SingleCard-Download der Haken bei Real Time Save gesetzt werden.
Wenn man den Haken bei SingleCard-Download gesetzt hat, funktioniert der Real-Time-Save nicht!

Jetzt kann man im Spiel mit der Tastenkombi: „L + R + Tastenkreuz hoch + Select“ den RTS aktivieren. Es erscheint eine Sicherheitsabfrage, danach wird die Sicherungsdatei erstellt; dies dauert naturgemäss einige Sekunden.
Mit derselben Tastenkombi wird die RTS-Datei aufgerufen und wieder geladen.
Die RTS-Datei (Endung auf der microSD-Karte = .sci) ist dabei jedesmal 5 Megabyte (!) gross, man sollte vorher schauen, ob noch genug Platz auf der Speicherkarte vorhanden ist!


Leider werden die Speicherdateien auf der microSD im DOS-Format (8.3) gespeichert, so dass es mitunter schwierig wird, bei ähnlichen Spielenamen die richtige Speicherdatei zuzuordnen
(z.B. ScummVM mit seinen Varianten a bis f).
Die Speicherdateien werden im Moonshell-Menü nicht angezeigt, dafür muss der PC oder z.B. DSOrganize benutzt werden.




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Durch die Verwendung von Moonshell hat die DS-One Features, die andere Adapter nicht aufweisen:
- einen „Screensaver“, der nach 100 Sekunden gestartet wird (die Zeit ist über
die Datei „global.ini“ änderbar)
- einen Schutz vor Trojanern bzw. „Brick“-Software, da die zu startenden
Programme beim Start überprüft werden

Weiter gibt es ein integriertes Testprogramm:
- „L + R“ beim Einschalten für den Kurztest
- „L + R + Tastenkreuz oben“ beim Einschalten für den Langtest (hier muss
jeder Teiltest mit „A“ beendet werden)

Ausserdem kann mit „Select + L“ die Helligkeit reduziert bzw. mit „Select + R“ die Helligkeit erhöht werden. Dies funktioniert allerdings nur im Menü, nicht im Spiel.

Auch die DS-One ist mit einer Softreset-Funktion ausgestattet, die sogar für Homebrew einsetzbar ist!
Mit der Tastenkombi „L + R + A + B + X + Y“ wird der Reset ausgeführt und funktioniert tadellos, auch beim parallelen Moonshell (der Moonshell-eigene Reset „reset.mse“ kann dagegen nicht benutzt werden).
Wenn der Ordner „scshell“ und alle darunter befindlichen Dateien sowie Verzeichnisse auf der microSD im PC verborgen wurden, funktioniert der Soft-Reset und auch der Slot-2 Start nicht.

Auto-DLDI-Patching beherrscht die DS-One ebenfalls, hier ist ein vom SC-Team (zu einer älteren Software-Version) veröffentlichtes Testergebnis:
http://eng.supercard.cn/DSONE_SP4_Testing_Report.htm

Dort sind auch etliche Spielenummern aufgeführt, die bezüglich Single-Card-Downplay (nur ein Spieler hat das Spiel) vom SC-Team erfolgreich getestet wurden. Hierfür muss aber zwingend im Patch-Fenster „Fix Downplay“ angehakt sein!
Die von einem User entwickelte Testsoftware gibt allerdings an, dass der Adapter keine Clean Rom’s überträgt; man kann sie hier herunterladen:
http://nds.truedream.org/



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Ein User hat eine neue DLDI-Datei erstellt, die man hier downloaden kann:
http://blog.dev-scene.com/barni/
Wenn man die heruntergeladene Datei in „dldi.bin“ umbenennt und in das „scshell“-Verzeichnis kopiert, übernimmt diese auch das automatische Patchen der Homebrew-Programme.

Hier die Links zur Originalseite und zum Forum:
- http://eng.supercard.cn
- http://forum.supercard.cn

Es gibt ausserdem noch ein Fremdgeführtes Forum: http://www.scdev.org/forum/

In den Foren kann man sich u.a. Skins herunterladen, wobei die DS-One SDHC immer nur einen Skin verwalten kann (man muss also diverse „bmp“-Dateien austauschen).




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Alternativ kann man hier nach Software schauen:
- http://www.linfoxdomain.com/nintendo/ds/

Der mitgelieferte microSD-Speicherkartenleser verrichtet seinen Dienst schnell und klaglos und ist dabei auch für SDHC-Speicherkarten geeignet (die blauen microSD-Speicherkartenleser, die z.B. Anfangs beim R4DS mitgeliefert wurden, können die SDHC-Karten nicht bzw. nur schlecht lesen!). Allerdings ist das Gehäuse nur einfach zusammengesteckt und droht manchmal auseinander zu fallen.

Die Spielekompatibilität ist sehr hoch (NDS) bis hoch (Homebrew).

Jetzt zu den Speicherkarten.
Die DS-One verlangt nach schnellen microSD’s, um z.B. das Castlevania-Video ruckelfrei abzuspielen. Am besten hierfür geeignet sind die 1 GB-Toshiba-Japan-Varianten (Kingston, PNY).
Schon bei den 2 GB-Modellen wird obiges Video nicht mehr komplett ruckelfrei wiedergegeben.
Bei den SDHC-Speicherkarten sieht es mit der aktuellsten Software leider noch schlechter aus. Ich habe eine 4 GB SanDisk Class-2 (nochmals Danke an Torsten von TA-Multimedia) und eine 4 GB Kingston-Japan Class-4 SDHC getestet. (Mit „Class“ wird eine Mindestübertragungsrate für die Aufzeichnung von MPEG-Datenströmen festgelegt (aus Wikipedia), wobei die Ziffer für MB pro Sekunde steht. Die Zugriffszeit wird hier nicht beschrieben!)
Näheres kann man hier lesen:
http://www.hjreggel.net/cardspeed/special-sd_de.html

Bei beiden war das Castlevania-Video durch etliche Aussetzer nicht anzuschauen, was an der zu langsamen Zugriffszeit (je 1 Millisekunde) der SDHC-Speicherkarten zu liegen scheint.

Die DS-One kann ja die SD-Geschwindigkeit automatisch ermitteln und schlägt im Anschluss einen Geschwindigkeitswert vor (erst ab einem Wert von 25 sollen Spiele ohne Probleme laufen!).
Hierbei variiert nur die so genannte TAAC. Die besten Werte erzielen die schon erwähnten Toshiba-Japan-Varianten mit jeweils 2,0 x 100 µs (Mikrosekunden) und einem Vorschlagswert von 30, gefolgt von den 2 GB-Modellen mit 5 x 100 µs und einem Wert von 25.
Eine „normale“ SanDisk 1 GB erreicht nur einen Wert von 1,5 x 1 ms (Millisekunden) und einen Wert von 5!
Die SDHC-Karten kommen beide auf 1,0 x 1 ms und einen Wert von 13. Auch die manuelle Einstellung auf 30 bringt keine Besserung.
Zu dem Problem existiert auch ein Thread im SuperCard-Forum:
http://forum.supercard.cn/viewthread.php?tid=1687




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Die durchschnittliche Spieleladezeit beträgt einige Sekunden, aber das Spiel „Animal Crossing“ macht der DS-One anscheinend einige Probleme; es vergehen (selbst bei den schnellsten Speicherkarten) vom Spielstart ca. 16 Sekunden, bis das Nintendo-Logo erscheint und ca. 27 Sekunden, bis die Aufforderung „Bitte Bildschirm berühren“ zu lesen ist.
Bei der 4 GB SanDisk SDHC dauert es sogar ca. 19 bzw. 31 Sekunden.



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Ausserdem flackert beim Spiel „Worms 2“ der „Willkommen“-Bildschirm nach dem Intro-Video, wobei letzteres keine Probleme macht.

Dass es auch anders geht, zeigt der CycloDS Evolution: (jeweils mit SDHC-Speicher)
- Ladezeit „Animal Crossing“ ca. 4 bzw. 17 Sekunden
- Castlevania-Video absolut flüssig
- kein Flackern bei Worms 2

Zum Schluss noch ein paar Aufnahmen vom Inneren der DS-One SDHC:



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POSITIV

- Adapter passt perfekt in NDS-Slot
- direkte Möglichkeit Musik, Filme und Text zu starten w. integriertem Moonshell
- sehr hohe NDS-Kompatibilität
- hohe Homebrew-Kompatibilität
- DLDI-Autopatching bei Homebrew
- microSDHC wird unterstützt (max. 32 GB)
- Multisaver möglich (4 pro Spiel)
- Clean-Rom-Unterstützung
- durch Moonshell integrierter Schutz vor Trojanern bzw. „Brick“-SW
- integriertes Testprogramm
- Soft-Reset bei NDS-Spielen möglich
- Soft-Reset bei Homebrew möglich !
- Single-Downloadplay bei Spielen mit RSA-Signatur
- Real-Time-Save für NDS-Spiele (seit FW v. 3.0)
- PassMe eingebaut
- einfaches Updaten der Firmware (Austausch von Dateien)
- Touchscreen-Funktion im Menü
- Skins änder- bzw. selbst erstellbar
- microSD-Kartenleser mitgeliefert
- Adapter nicht geklebt, sondern verschraubt
- miniCD mit Software für Erststart

NEGATIV

- Kontaktprobleme beim Start (DS-One wird nicht erkannt)
- integriertes Moonshell veraltet (1.41), deshalb neu konvertierte Filme nicht abspielbar
- längere Ladezeit bei einigen Spielen
- Spieledatei für richtige Einstellung notwendig (ndsinfo.dat)
- Cheat-Möglichkeit erst bei Spielstart ersichtlich
- microSDHC-Unterstützung nicht ausreichend (Problem Zugriffszeit)
- Speicherdateien im DOS-Format (8.3) gespeichert
- keine vollautomatische Speederkennung von microSD-Karten
- schnelle microSD-Karte für flüssiges Spielen nötig
- kein Austauschgehäuse


FAZIT

Die DS-One SDHC hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Auf der einen Seite die ziemlich perfekte Einbindung von Moonshell mit dem Schutz vor „Brick“-Software, die sehr gute NDS-Kompatibilität, dem Soft-Reset für Homebrew und der Real-Time-Save-Möglichkeit für NDS-Spiele seit FW 3.0 .
Auf der anderen Seite die Kontaktprobleme beim Start, die Probleme mit Speicherkarten (insbesondere SDHC), die leider veraltete Moonshell-Version und die Speicherung der Save-Dateien im DOS-Format.

Die DS-One SDHC hat durchaus Potenzial, aber das SuperCard-Team muss noch einiges verbessern, um zu den derzeit führenden Anbietern aufzuschließen.


Die dringendsten Probleme sind meines Erachtens:
1) Kontaktprobleme beim Start (eventuell Fertigungsprobleme?)
2) SDHC-Speicher = Datentransfer zu langsam
3) veraltetes Moonshell benötigt Update
4) Save-Dateien sollten mit Spieldatei-Name gespeichert werden

Ich habe wegen der Neuerungen der FW 3.0 die Gesamtwertung von 92 auf 94 % angehoben.