NDS: M3 LITE
Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE
Autor: whynot
Hersteller: http://www.m3adapter.com/main.htm
Preis: EUR 79 (inkl. aller derzeit erhältlichen Austauschgehäuse und einem GBA-Gehäuse)
Plattform: NDS-Lite (NDSL)
Produkt: GBA-Slot-Adapter für micro-SD-Speicherkarten
Erhältlich u.a. bei: www.gamefreax.com, www.freaxstore.de
Das Review-Muster wurde freundlicherweise vom M3-Team zur Verfügung gestellt, dafür herzlichen Dank!
EZ-Flash und SuperCard hatten es vorgemacht; da konnte das M3-Team nicht nachstehen:
der erste passende Adapter für den GBA-Slot des NDS-Lite musste her!
So kam nach etlichen (technisch bedingten) Verzögerungen Ende August 2006 die von vielen Usern lang erwartete GBA-Slot-Version des M3-Teams für den NDS-Lite, der M3-Lite, heraus.
Die „erste“ Version wurde mit Austauschgehäusen in drei Farben (weiss, schwarz und icy-blue) geliefert.
Inzwischen werden Austauschgehäuse in allen NDSL-Farben sowie ein GBA-Gehäuse beigefügt.
Drei Gehäuse sind in einem Plastik-Einsatz eingebettet, die anderen Gehäuse „fliegen“ lose im Karton herum.
Ebenso eine mini-CD mit Software, wobei diese im Zweifel veraltet ist und man besser aktuelle Software aus dem I-Net runterlädt. In der Review-Packung war keine CD enthalten.
Eine Speicherkarte sucht man vergebens, diese muss extra dazugekauft werden, dasselbe gilt für einen Speicherkartenleser.
Auf dem blauen Karton werden die Vorzüge des M3-Lite mit Icons und Text dargestellt:
- geringer Stromverbrauch
- keine Treiber erforderlich
- eingebaute Emulatoren für FC, NES, SNES, GB, GBC, SMS u.a.
- dritte Generation „Crystal Engine“ Movie-Player
- PDA-Funktion vorbereitet
- mehr als eine SAV-Datei pro Spiel möglich
- unterstützt FAT12-, FAT16- und FAT32-Format
Ausserdem werden Bilder des Menü-, des PDA- und des Moonshell-Bildschirms gezeigt.

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Technische Daten:
- 256 Mbit (32 MB) RAM für GBA und NDS-Spiele
- 8 Mbit ( 1 MB) RAM für SAV-Dateien
- eingebaute Echtzeituhr (RTC)
- micro-SD-Karten-Slot (bis 2 GB)
Die Form der Gehäuse ist dem Original-Staubschutz-Gehäuse sehr gut nachempfunden; der M3-Lite passt perfekt in den GBA-Slot.

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Zum Vergleich noch mal die anderen großen Hersteller:

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Man kann den M3-Lite-Adapter ohne Hilfsmittel und grosse Kraftanstrengung einsetzen und wieder herausholen.
Die Adapterfarbe entspricht zumindest beim weißen und schwarzen Gehäuse nicht dem Original (wobei der Unterschied marginal ist); auch die glänzende Schutzlackierung fehlt.

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Der Speicherkarten-Slot ist seitlich angebracht, so dass der Adapter bei jeder Änderung an der micro-SD-Karte entnommen werden muss.

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Der Slot ist wie beim DS-Slot mit einem Springfeder-Mechanismus ausgestattet, so dass man zum arretieren und lösen der Speicherkarte dieselbe in den Slot hereindrückt, bis es „klickt“.
Dabei kann es passieren, dass einem die Speicherkarte im wahrsten Sinne des Wortes „fliegen“ geht, was bei einer micro-SD-Karte zu umfangreichen Suchaktionen führen kann.
Hier kann man das innere des M3-Lite sehen, alles ist sehr gut verarbeitet:

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Man kann auch gut die Pufferbatterie zum zwischenspeichern von Spielständen erkennen.

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Ein Hinweis zum Gehäuse-Austausch:
wenn man die Schraube auf der Rückseite gelöst hat, muss man die Rückwand zuerst ein wenig herunter schieben, bevor man sie abheben kann (Grund sind kleine „Nasen“ an der Gehäuseseite, die das Gehäuse zusammenhalten und ansonsten abbrechen)!

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Als erstes sollte man den aktuellen Game-Manager (GM) sowie die neueste Firmware für den M3 herunterladen und installieren.
Anleitungen für die Installation und Nutzung des Game-Managers (ältere Version) findet man hier:
www.modcontrol.com/Board/board.php?boardid=100
Bei der Firmware muss auf die richtige Sprache und die richtige Datei (für SD- bzw. CF-Speicherkarten) geachtet werden.
Was die Sprache betrifft, gibt es seit v_30 für die verschiedensten europäischen Länder entsprechende Dateien (Frankreich /Germany / Italien / Niederlande / Portugal / Spanien). Der Buchstabe vor der Versionsnummer in der Datei zeigt das Land an. Die deutsche Übersetzung ist ziemlich gut gelungen.
Die neueste Software bekommt man hier: http://www.m3adapter.com/Download.htm
oder hier (privater Mirror): http://www.linfoxdomain.com/nintendo/ds/
Die Update-Datei (updategc.x00 für CF-Speicherkarten / updagcsd.x00 für alle SD-Speicherkarten) einfach ins Wurzelverzeichnis (Root) der Speicherkarte kopieren.
Beim nächsten Einschalten des DS wird die Datei automatisch erkannt und durch drücken der „Start“-Taste das Update durchgeführt.
Das Update kann sowohl im NDS- wie auch im GBA-Modus durchgeführt werden; wobei etliche User von Schwierigkeiten im NDS-Modus berichten.
Danach kann die Datei wieder von der Speicherkarte gelöscht werden.
Die Spiele müssen mit dem GM konvertiert werden, um lauffähig zu sein. Dabei hat der GM mannigfaltige Einstellungsmöglichkeiten, das ist Fluch und Segen zugleich.
Aufgrund der vielen Einstellungen hat man zwei Möglichkeiten:
- alles selber ausprobieren, bis das Spiel läuft oder
- im M3-Wiki die Einstellungen des GM entnehmen: http://m3wiki.com/index.php/Compatibility_Lists
Anhand dieser Listen kann man auch gut sehen, welches Spiel Probleme macht und welches einwandfrei läuft.
Die „Force R/W“-Funktion im GM taucht nur bei den neuesten Spieledateien auf und auch nur dann, wenn der GM es für nötig betrachtet, dass diese Funktion verwendet werden sollte (also nicht wundern, wenn diese Einstellung mal nicht zu sehen ist!).
Die Software wird vom M3-Team zwar unregelmäßig, aber wenn nötig zeitnah aktualisiert.
Der GM kann NDS-Dateien leider immer noch nicht in gepackter Form verarbeiten (GBA-Dateien können zumindest im Zip-Format gelesen werden); ferner werden die Header der Spieledatei nicht ausgelesen, so dass beim aufspielen der normalerweise kryptische Dateiname erhalten bleibt.
Wenn man die Spiele mit „lesbaren“ Namen auf der Speicherkarte haben möchte, muss man die Spieledatei vorher entsprechend umbenennen.

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Eine „Trim“-Funktion ist im GM ebenfalls enthalten, muss aber manuell aktiviert werden.
NDS- und GBA-Spiele werden über den jeweiligen Pushbutton konvertiert; die anderen Formate (NES / SNES etc.) entweder direkt auf die Speicherkarte gezogen (drag and drop) oder ebenfalls mit dem GBA-Button übertragen.
Beim konvertieren mit dem GM wird automatisch eine Sicherungsdatei zu dem Spiel angelegt; ohne GM muss man dies manuell erledigen.
Bei den GBA-Spielen kommt man durch die Tastenkombination L + R + X + Y + A + B (muss beim konvertieren eingestellt worden sein) in das Instant-Save-Menü; hier kann man an jeder Stelle des GBA-Spiels den Spielstand speichern.
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Für NDS-Spiele kann nur ein Soft-Reset über L + R + X + A + B zugeschaltet werden.
Die eingebauten Emulatoren (NES / SNES / GB / GBC / etc.) sind naturgemäß nicht aktuell. Falls damit das eine oder andere Spiel nicht läuft, kann man ohne weiteres aktueller Versionen auf die Speicherkarte packen und die Spiele damit starten.
Ebenso verhält es sich mit dem in der Firmware enthaltenen Moonshell. Es wird über den „erweiterten“ Modus aufgerufen, die abspielbaren Dateiarten sieht man hier:
-WAV, -MP2, -MP3, -DPG ,-TXT, -BMP, -GBM, -GBS, -LRC, -HTM, -HTML
Um eine bessere Dateiunterstützung bzw. ein flüssigeres Abspielen zu erreichen, sollte man sich das Original-Moonshell auf die Speicherkarte packen.
Dieses Moonshell wird dann wie ein Spiel gestartet.
Seit Dezember 2006 gibt es eine Art PDA-Software für den M3 in englischer Sprache.
Damit lassen sich: Telefonnummern speichern, Memos und Notizen erstellen, sowie Einheiten umrechnen; außerdem ist ein Taschenrechner dabei.
Die Software befindet sich im Beta-Stadium, eigentlich reicht hierfür auch „DSOrganize“ (Homebrew).
Die Homebrew-Unterstützung war bisher für die (alte) CF-Variante von M3 besser als für die SD-Varianten. Seit „Chism“ Ende 2006 die DLDI (Dynamically Linked Device Interface for libfat) herausgebracht hat:
http://chishm.drunkencoders.com/DLDI/ ,
geht es auch mit der SD-Unterstützung stetig bergauf.

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Das Menü des M3 ist ähnlich wie bei Windows mit Icons angelegt, die GUI-Oberfläche kann mit selbst gefertigten Skins individuell gestaltet werden.
Entsprechende Skins sowie die nötige Software zum Erstellen findet man im inoffiziellen M3-Forum: http://www.m3-forum.com/viewforum.php?f=5
oder im M3-Wiki: http://m3wiki.com/index.php/Skins
Der Adapter funktioniert (wie alle Slot-2-Lösungen) im DS wie ein GBA-Modul; erst mit einem Pass-System (z.B. PassKey, SuperCard, SuperKey etc.) oder FlashMe startet der Adapter auch im DS-Modus.
Es werden alle Pass-Systeme vom M3-Lite unterstützt.
Aber egal in welchem Modus man startet, erst erscheint ein nervender Hinweis, den man leider nicht umgehen oder abschalten kann.

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Die Spielekompatibilität ist sehr hoch (NDS) bis hoch (GBA sowie Homebrew).
Video- und Musikdateien sind abspielbar (in Firmware enthaltenes Moonshell, allerdings ältere Version).
Nicht-NDS-Spiele sollten stets im GBA-Modus gestartet werden.
Es können für jedes Spiel mit dem GM mehrere Save-Dateien angelegt werden, die vor dem eigentlichen Spielstart ausgewählt werden können.

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Seit einigen Firmware-Versionen wird bei DS-Spielen neben dem selbst erzeugten Spielenamen noch das Icon des Spiels angezeigt.
Ausserdem wird für den DS-Screen der „interne“ Spielename aus der Spieledatei ausgelesen und ebenfalls angezeigt.

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Es kann vorkommen, dass das Spiele-Icon nach einem Firmware-Update verschwindet; dann sollte man zuerst versuchen, die im inneren des Gehäuses enthaltenen Stege etwas abzuschleifen, damit der Druck auf die Platine abnimmt.

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Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE
Autor: whynot
Hersteller: http://www.m3adapter.com/main.htm
Preis: EUR 79 (inkl. aller derzeit erhältlichen Austauschgehäuse und einem GBA-Gehäuse)
Plattform: NDS-Lite (NDSL)
Produkt: GBA-Slot-Adapter für micro-SD-Speicherkarten
Erhältlich u.a. bei: www.gamefreax.com, www.freaxstore.de
Das Review-Muster wurde freundlicherweise vom M3-Team zur Verfügung gestellt, dafür herzlichen Dank!
EZ-Flash und SuperCard hatten es vorgemacht; da konnte das M3-Team nicht nachstehen:
der erste passende Adapter für den GBA-Slot des NDS-Lite musste her!
So kam nach etlichen (technisch bedingten) Verzögerungen Ende August 2006 die von vielen Usern lang erwartete GBA-Slot-Version des M3-Teams für den NDS-Lite, der M3-Lite, heraus.
Die „erste“ Version wurde mit Austauschgehäusen in drei Farben (weiss, schwarz und icy-blue) geliefert.
Inzwischen werden Austauschgehäuse in allen NDSL-Farben sowie ein GBA-Gehäuse beigefügt.
Drei Gehäuse sind in einem Plastik-Einsatz eingebettet, die anderen Gehäuse „fliegen“ lose im Karton herum.
Ebenso eine mini-CD mit Software, wobei diese im Zweifel veraltet ist und man besser aktuelle Software aus dem I-Net runterlädt. In der Review-Packung war keine CD enthalten.
Eine Speicherkarte sucht man vergebens, diese muss extra dazugekauft werden, dasselbe gilt für einen Speicherkartenleser.
Auf dem blauen Karton werden die Vorzüge des M3-Lite mit Icons und Text dargestellt:
- geringer Stromverbrauch
- keine Treiber erforderlich
- eingebaute Emulatoren für FC, NES, SNES, GB, GBC, SMS u.a.
- dritte Generation „Crystal Engine“ Movie-Player
- PDA-Funktion vorbereitet
- mehr als eine SAV-Datei pro Spiel möglich
- unterstützt FAT12-, FAT16- und FAT32-Format
Ausserdem werden Bilder des Menü-, des PDA- und des Moonshell-Bildschirms gezeigt.

Technische Daten:
- 256 Mbit (32 MB) RAM für GBA und NDS-Spiele
- 8 Mbit ( 1 MB) RAM für SAV-Dateien
- eingebaute Echtzeituhr (RTC)
- micro-SD-Karten-Slot (bis 2 GB)
Die Form der Gehäuse ist dem Original-Staubschutz-Gehäuse sehr gut nachempfunden; der M3-Lite passt perfekt in den GBA-Slot.

Zum Vergleich noch mal die anderen großen Hersteller:

Man kann den M3-Lite-Adapter ohne Hilfsmittel und grosse Kraftanstrengung einsetzen und wieder herausholen.
Die Adapterfarbe entspricht zumindest beim weißen und schwarzen Gehäuse nicht dem Original (wobei der Unterschied marginal ist); auch die glänzende Schutzlackierung fehlt.

Der Speicherkarten-Slot ist seitlich angebracht, so dass der Adapter bei jeder Änderung an der micro-SD-Karte entnommen werden muss.

Der Slot ist wie beim DS-Slot mit einem Springfeder-Mechanismus ausgestattet, so dass man zum arretieren und lösen der Speicherkarte dieselbe in den Slot hereindrückt, bis es „klickt“.
Dabei kann es passieren, dass einem die Speicherkarte im wahrsten Sinne des Wortes „fliegen“ geht, was bei einer micro-SD-Karte zu umfangreichen Suchaktionen führen kann.
Hier kann man das innere des M3-Lite sehen, alles ist sehr gut verarbeitet:

Man kann auch gut die Pufferbatterie zum zwischenspeichern von Spielständen erkennen.

Ein Hinweis zum Gehäuse-Austausch:
wenn man die Schraube auf der Rückseite gelöst hat, muss man die Rückwand zuerst ein wenig herunter schieben, bevor man sie abheben kann (Grund sind kleine „Nasen“ an der Gehäuseseite, die das Gehäuse zusammenhalten und ansonsten abbrechen)!

Als erstes sollte man den aktuellen Game-Manager (GM) sowie die neueste Firmware für den M3 herunterladen und installieren.
Anleitungen für die Installation und Nutzung des Game-Managers (ältere Version) findet man hier:
www.modcontrol.com/Board/board.php?boardid=100
Bei der Firmware muss auf die richtige Sprache und die richtige Datei (für SD- bzw. CF-Speicherkarten) geachtet werden.
Was die Sprache betrifft, gibt es seit v_30 für die verschiedensten europäischen Länder entsprechende Dateien (Frankreich /Germany / Italien / Niederlande / Portugal / Spanien). Der Buchstabe vor der Versionsnummer in der Datei zeigt das Land an. Die deutsche Übersetzung ist ziemlich gut gelungen.
Die neueste Software bekommt man hier: http://www.m3adapter.com/Download.htm
oder hier (privater Mirror): http://www.linfoxdomain.com/nintendo/ds/
Die Update-Datei (updategc.x00 für CF-Speicherkarten / updagcsd.x00 für alle SD-Speicherkarten) einfach ins Wurzelverzeichnis (Root) der Speicherkarte kopieren.
Beim nächsten Einschalten des DS wird die Datei automatisch erkannt und durch drücken der „Start“-Taste das Update durchgeführt.
Das Update kann sowohl im NDS- wie auch im GBA-Modus durchgeführt werden; wobei etliche User von Schwierigkeiten im NDS-Modus berichten.
Danach kann die Datei wieder von der Speicherkarte gelöscht werden.
Die Spiele müssen mit dem GM konvertiert werden, um lauffähig zu sein. Dabei hat der GM mannigfaltige Einstellungsmöglichkeiten, das ist Fluch und Segen zugleich.
Aufgrund der vielen Einstellungen hat man zwei Möglichkeiten:
- alles selber ausprobieren, bis das Spiel läuft oder
- im M3-Wiki die Einstellungen des GM entnehmen: http://m3wiki.com/index.php/Compatibility_Lists
Anhand dieser Listen kann man auch gut sehen, welches Spiel Probleme macht und welches einwandfrei läuft.
Die „Force R/W“-Funktion im GM taucht nur bei den neuesten Spieledateien auf und auch nur dann, wenn der GM es für nötig betrachtet, dass diese Funktion verwendet werden sollte (also nicht wundern, wenn diese Einstellung mal nicht zu sehen ist!).
Die Software wird vom M3-Team zwar unregelmäßig, aber wenn nötig zeitnah aktualisiert.
Der GM kann NDS-Dateien leider immer noch nicht in gepackter Form verarbeiten (GBA-Dateien können zumindest im Zip-Format gelesen werden); ferner werden die Header der Spieledatei nicht ausgelesen, so dass beim aufspielen der normalerweise kryptische Dateiname erhalten bleibt.
Wenn man die Spiele mit „lesbaren“ Namen auf der Speicherkarte haben möchte, muss man die Spieledatei vorher entsprechend umbenennen.

Eine „Trim“-Funktion ist im GM ebenfalls enthalten, muss aber manuell aktiviert werden.
NDS- und GBA-Spiele werden über den jeweiligen Pushbutton konvertiert; die anderen Formate (NES / SNES etc.) entweder direkt auf die Speicherkarte gezogen (drag and drop) oder ebenfalls mit dem GBA-Button übertragen.
Beim konvertieren mit dem GM wird automatisch eine Sicherungsdatei zu dem Spiel angelegt; ohne GM muss man dies manuell erledigen.
Bei den GBA-Spielen kommt man durch die Tastenkombination L + R + X + Y + A + B (muss beim konvertieren eingestellt worden sein) in das Instant-Save-Menü; hier kann man an jeder Stelle des GBA-Spiels den Spielstand speichern.
Für NDS-Spiele kann nur ein Soft-Reset über L + R + X + A + B zugeschaltet werden.
Die eingebauten Emulatoren (NES / SNES / GB / GBC / etc.) sind naturgemäß nicht aktuell. Falls damit das eine oder andere Spiel nicht läuft, kann man ohne weiteres aktueller Versionen auf die Speicherkarte packen und die Spiele damit starten.
Ebenso verhält es sich mit dem in der Firmware enthaltenen Moonshell. Es wird über den „erweiterten“ Modus aufgerufen, die abspielbaren Dateiarten sieht man hier:
-WAV, -MP2, -MP3, -DPG ,-TXT, -BMP, -GBM, -GBS, -LRC, -HTM, -HTML
Um eine bessere Dateiunterstützung bzw. ein flüssigeres Abspielen zu erreichen, sollte man sich das Original-Moonshell auf die Speicherkarte packen.
Dieses Moonshell wird dann wie ein Spiel gestartet.
Seit Dezember 2006 gibt es eine Art PDA-Software für den M3 in englischer Sprache.
Damit lassen sich: Telefonnummern speichern, Memos und Notizen erstellen, sowie Einheiten umrechnen; außerdem ist ein Taschenrechner dabei.
Die Software befindet sich im Beta-Stadium, eigentlich reicht hierfür auch „DSOrganize“ (Homebrew).
Die Homebrew-Unterstützung war bisher für die (alte) CF-Variante von M3 besser als für die SD-Varianten. Seit „Chism“ Ende 2006 die DLDI (Dynamically Linked Device Interface for libfat) herausgebracht hat:
http://chishm.drunkencoders.com/DLDI/ ,
geht es auch mit der SD-Unterstützung stetig bergauf.

Das Menü des M3 ist ähnlich wie bei Windows mit Icons angelegt, die GUI-Oberfläche kann mit selbst gefertigten Skins individuell gestaltet werden.
Entsprechende Skins sowie die nötige Software zum Erstellen findet man im inoffiziellen M3-Forum: http://www.m3-forum.com/viewforum.php?f=5
oder im M3-Wiki: http://m3wiki.com/index.php/Skins
Der Adapter funktioniert (wie alle Slot-2-Lösungen) im DS wie ein GBA-Modul; erst mit einem Pass-System (z.B. PassKey, SuperCard, SuperKey etc.) oder FlashMe startet der Adapter auch im DS-Modus.
Es werden alle Pass-Systeme vom M3-Lite unterstützt.
Aber egal in welchem Modus man startet, erst erscheint ein nervender Hinweis, den man leider nicht umgehen oder abschalten kann.

Die Spielekompatibilität ist sehr hoch (NDS) bis hoch (GBA sowie Homebrew).
Video- und Musikdateien sind abspielbar (in Firmware enthaltenes Moonshell, allerdings ältere Version).
Nicht-NDS-Spiele sollten stets im GBA-Modus gestartet werden.
Es können für jedes Spiel mit dem GM mehrere Save-Dateien angelegt werden, die vor dem eigentlichen Spielstart ausgewählt werden können.

Seit einigen Firmware-Versionen wird bei DS-Spielen neben dem selbst erzeugten Spielenamen noch das Icon des Spiels angezeigt.
Ausserdem wird für den DS-Screen der „interne“ Spielename aus der Spieledatei ausgelesen und ebenfalls angezeigt.

Es kann vorkommen, dass das Spiele-Icon nach einem Firmware-Update verschwindet; dann sollte man zuerst versuchen, die im inneren des Gehäuses enthaltenen Stege etwas abzuschleifen, damit der Druck auf die Platine abnimmt.

POSITIV
- sehr hohe NDS-Kompatibilität
- hohe GBA-Kompatibilität
- hohe Homebrew-Kompatibilität
- Konvertierungs-Software mit etlichen Einstellungsmöglichkeiten
- FAT- und FAT32-Formatierung möglich
- einfaches updaten der Firmware
- etliche Emulatoren bereits in Firmware enthalten
- seit Firmware-Version 30 etliche Sprachvarianten (u.a. Deutsch) vorhanden
- Adapter passt perfekt in GBA-Slot
- Skins änder- bzw. selbst erstellbar
- alle Gehäusefarben sowie GBA-Gehäuse im Karton enthalten
- sehr hohe NDS-Kompatibilität
- hohe GBA-Kompatibilität
- hohe Homebrew-Kompatibilität
- Konvertierungs-Software mit etlichen Einstellungsmöglichkeiten
- FAT- und FAT32-Formatierung möglich
- einfaches updaten der Firmware
- etliche Emulatoren bereits in Firmware enthalten
- seit Firmware-Version 30 etliche Sprachvarianten (u.a. Deutsch) vorhanden
- Adapter passt perfekt in GBA-Slot
- Skins änder- bzw. selbst erstellbar
- alle Gehäusefarben sowie GBA-Gehäuse im Karton enthalten
NEGATIV
- nerviger „Boot“-Screen
- Slot für micro-SD seitlich am Adapter angebracht (Adapter muss bei jeder Software-Änderung entnommen werden)
- Adapter-Farbe trifft nicht ganz das Original
- ohne M3-Wiki ist die richtige Spiel-Konfiguration ein Geduldsspiel
- NDS-Dateien werden nur entpackt konvertiert
- nerviger „Boot“-Screen
- Slot für micro-SD seitlich am Adapter angebracht (Adapter muss bei jeder Software-Änderung entnommen werden)
- Adapter-Farbe trifft nicht ganz das Original
- ohne M3-Wiki ist die richtige Spiel-Konfiguration ein Geduldsspiel
- NDS-Dateien werden nur entpackt konvertiert
FAZIT
Der M3-Lite ist für Leute, die „alles, möglichst perfekt“ haben wollen. Der Adapter hat von den „großen“ Herstellern die beste Passform, die meisten Spiele (GBA und NDS) laufen auf Anhieb und auch der Homebrew-Support ist gut.
Der einzige Slot2-Adapter der dem M3-Lite das Wasser reichen kann, ist meines Erachtens der EZ-IV-Deluxe.
Der M3-Lite ist für Leute, die „alles, möglichst perfekt“ haben wollen. Der Adapter hat von den „großen“ Herstellern die beste Passform, die meisten Spiele (GBA und NDS) laufen auf Anhieb und auch der Homebrew-Support ist gut.
Der einzige Slot2-Adapter der dem M3-Lite das Wasser reichen kann, ist meines Erachtens der EZ-IV-Deluxe.















