DS: M3ADAPTER – CF VERSION
Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE
Author: whynot
Hersteller: www.m3adapter.com
Preis: 60-80.- Euro
Plattform: Nintendo DS
Produkt: Flashkarte
Erhältlich unter anderem bei: www.gamefreax.com , www.freaxstore.de
Vorwort:
Im Herbst 2005 kam die Firma M3 mit ihrem ersten Speicherkarten-Adapter für den NDS auf den Markt, hier für CF-Speicherkarten.
Mittlerweile gibt es die Adapter auch für SD- und mini-SD-Speicherkarten, eine DS-Lite-Version für micro-SD-Karten steht kurz vor der Veröffentlichung.
So gesehen ist die CF-Variante der „Dinosaurier“ unter den M3-Adaptern.
Der Adapter kommt in einem dicken Karton; eine mini-CD ist ebenfalls enthalten.
Auf dem Karton werden ausführlich die Vorzüge des Adapters in Pictogrammen und Text dargestellt.
Der Adapter ist in Silber gehalten und mit zwei Schrauben verschlossen. Eine der Schrauben ist durch einen Aufkleber abgeklebt. Das ganze macht einen soliden Eindruck.
Kartons der M3-CF-Adapter (links Europa-, rechts China-Version):

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Aufgrund der Größe der CF-Karten ist der Adapter im Vergleich zu anderen Systemen groß und wirkt mittlerweile klobig.
Der Adapter hat einen internen Speicher von 32 MB (256Mbit), in dem GBA- und NDS-Spiele sowie Homebrew geladen werden können; diverse Emulatoren für Fremdformate sind schon auf dem Adapter vorhanden.
Größere Spiele (derzeit maximal 128 MB pro Spiel) werden direkt von der Speicherkarte gestartet.
Außerdem sind ein RTC-(Real-Time-Clock)-Chip (für GBA-Pokemon-Spiele) sowie eine Batterie zum zwischenspeichern der Spielstände enthalten; an Speicher steht hierfür 1 MB (8Mbit) zur Verfügung.
Die mitgelieferte CD kann man getrost ignorieren, da die enthaltene Software veraltet ist.
Als erstes lädt man sich deshalb die aktuellste Software herunter (gibt es hier im Forum) und installiert diese.
Die M3-Macher stellen anders als andere Hersteller für jede verwendete Sprache ein eigenes File zur Verfügung.
Anleitungen für die Installation und Nutzung des Game-Managers findet man hier: KLICK .
Dann wird die Firmware des Adapters upgedatet, in dem man die Datei (XX = Versionsnummer) ins Root-Verzeichnis der CF-Karte kopiert.
Die CF-Karte kann im FAT oder FAT32-Verfahren formatiert werden; FAT32 wird empfohlen.
Der M3 unterstützt CF-Karten Typ I bis 4GB.
Beim Einstecken der CF-Karte ist darauf zu achten, dass man sie mit dem Logo nach unten in den Adapter einsetzt, sonst können die Anschlusspins in den Adapter rutschen, im schlimmsten Fall ist der Adapter danach nicht mehr zu gebrauchen!
Der CF-Slot des Adapters ist seitlich, deshalb muss bei jeder Änderung an der Speicherkarte der Adapter aus dem DS genommen werden.

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Der Adapter wird in den GBA-Slot eingesetzt; nach dem Einschalten des DS erscheint automatisch der selbsterklärende Updatetext. Nach dem Update kann die Datei wieder gelöscht werden.
Nach anfänglichen Software-Schwierigkeiten ist die Game-Manager-Software (GM) mittlerweile ziemlich ausgereift; das M3-Team stellt relativ regelmäßig Updates bereit.
Der GM kann NDS-Dateien leider nicht in gepackter Form verarbeiten; ferner werden die Header der Spieledatei nicht ausgelesen, so dass beim Aufspielen der kryptische Dateiname erhalten bleibt.
Wenn man die Spiele mit „lesbaren“ Namen auf der CF-Karte haben möchte, muss man die Spieledatei vorher entsprechend umbenennen.
Es werden diverse Einstellungsmöglichkeiten für die Spielekonvertierung geboten, die Einstellungen kann man entweder selbst ausprobieren oder besser bei www.m3wiki.com/index.php?title=M3_NDS_roms einsehen.
NDS- und GBA-Spiele werden über den jeweiligen Pushbutton konvertiert; die anderen Formate (NES / SNES etc.) entweder direkt auf die Speicherkarte gezogen (drag and drop) oder ebenfalls mit dem GBA-Button übertragen.
Beim konvertieren mit dem GM wird automatisch eine Sicherungsdatei zu dem Spiel angelegt; ohne GM muss dies manuell erledigt werden.
Die Spielekompatibilität ist sehr hoch (NDS und GBA sowie Homebrew).
Video- und Musikdateien sind abspielbar (in Firmware enthaltenes Moonshell, allerdings ältere Version).
Nicht-NDS-Spiele sollten stets im GBA-Modus gestartet werden.
Bei anderen Spieleformaten (NES / SNES / GB / GBC / etc.) kann es vorkommen, dass die eingebauten Emulatoren nicht funktionieren, dann muss man neuere Emulatoren auf die Speicherkarte übertragen und die Spiele damit starten.
Wenn man ein Spiel beendet, wird der Spielstand im internen Speicher des M3 zwischengespeichert; erst nach erneutem Anschalten des DS wird der Speicher auf die Speicherkarte geschrieben.

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)
Das Menü des M3 ist ähnlich wie bei Windows mit Icons angelegt, die GUI-Oberfläche kann mit selbst gefertigten Skins individuell gestaltet werden.
Entsprechende Skins findet man im inoffiziellen M3-Forum ( www.m3-forum.com ) oder im M3-Wiki ( www.m3wiki.com/index.php?title=M3 ).
Der Adapter funktioniert im DS wie ein GBA-Modul; erst mit einem Pass-System (z.B. PassKey, SuperCard, SuperKey etc.) oder FlashMe startet der Adapter auch im DS-Modus.
Kategorie: NINTENDO DS / DS LITE
Author: whynot
Hersteller: www.m3adapter.com
Preis: 60-80.- Euro
Plattform: Nintendo DS
Produkt: Flashkarte
Erhältlich unter anderem bei: www.gamefreax.com , www.freaxstore.de
Vorwort:
Im Herbst 2005 kam die Firma M3 mit ihrem ersten Speicherkarten-Adapter für den NDS auf den Markt, hier für CF-Speicherkarten.
Mittlerweile gibt es die Adapter auch für SD- und mini-SD-Speicherkarten, eine DS-Lite-Version für micro-SD-Karten steht kurz vor der Veröffentlichung.
So gesehen ist die CF-Variante der „Dinosaurier“ unter den M3-Adaptern.
Der Adapter kommt in einem dicken Karton; eine mini-CD ist ebenfalls enthalten.
Auf dem Karton werden ausführlich die Vorzüge des Adapters in Pictogrammen und Text dargestellt.
Der Adapter ist in Silber gehalten und mit zwei Schrauben verschlossen. Eine der Schrauben ist durch einen Aufkleber abgeklebt. Das ganze macht einen soliden Eindruck.
Kartons der M3-CF-Adapter (links Europa-, rechts China-Version):

Aufgrund der Größe der CF-Karten ist der Adapter im Vergleich zu anderen Systemen groß und wirkt mittlerweile klobig.
Der Adapter hat einen internen Speicher von 32 MB (256Mbit), in dem GBA- und NDS-Spiele sowie Homebrew geladen werden können; diverse Emulatoren für Fremdformate sind schon auf dem Adapter vorhanden.
Größere Spiele (derzeit maximal 128 MB pro Spiel) werden direkt von der Speicherkarte gestartet.
Außerdem sind ein RTC-(Real-Time-Clock)-Chip (für GBA-Pokemon-Spiele) sowie eine Batterie zum zwischenspeichern der Spielstände enthalten; an Speicher steht hierfür 1 MB (8Mbit) zur Verfügung.
Die mitgelieferte CD kann man getrost ignorieren, da die enthaltene Software veraltet ist.
Als erstes lädt man sich deshalb die aktuellste Software herunter (gibt es hier im Forum) und installiert diese.
Die M3-Macher stellen anders als andere Hersteller für jede verwendete Sprache ein eigenes File zur Verfügung.
Anleitungen für die Installation und Nutzung des Game-Managers findet man hier: KLICK .
Dann wird die Firmware des Adapters upgedatet, in dem man die Datei
Die CF-Karte kann im FAT oder FAT32-Verfahren formatiert werden; FAT32 wird empfohlen.
Der M3 unterstützt CF-Karten Typ I bis 4GB.
Beim Einstecken der CF-Karte ist darauf zu achten, dass man sie mit dem Logo nach unten in den Adapter einsetzt, sonst können die Anschlusspins in den Adapter rutschen, im schlimmsten Fall ist der Adapter danach nicht mehr zu gebrauchen!
Der CF-Slot des Adapters ist seitlich, deshalb muss bei jeder Änderung an der Speicherkarte der Adapter aus dem DS genommen werden.

Der Adapter wird in den GBA-Slot eingesetzt; nach dem Einschalten des DS erscheint automatisch der selbsterklärende Updatetext. Nach dem Update kann die Datei wieder gelöscht werden.
Nach anfänglichen Software-Schwierigkeiten ist die Game-Manager-Software (GM) mittlerweile ziemlich ausgereift; das M3-Team stellt relativ regelmäßig Updates bereit.
Der GM kann NDS-Dateien leider nicht in gepackter Form verarbeiten; ferner werden die Header der Spieledatei nicht ausgelesen, so dass beim Aufspielen der kryptische Dateiname erhalten bleibt.
Wenn man die Spiele mit „lesbaren“ Namen auf der CF-Karte haben möchte, muss man die Spieledatei vorher entsprechend umbenennen.
Es werden diverse Einstellungsmöglichkeiten für die Spielekonvertierung geboten, die Einstellungen kann man entweder selbst ausprobieren oder besser bei www.m3wiki.com/index.php?title=M3_NDS_roms einsehen.
NDS- und GBA-Spiele werden über den jeweiligen Pushbutton konvertiert; die anderen Formate (NES / SNES etc.) entweder direkt auf die Speicherkarte gezogen (drag and drop) oder ebenfalls mit dem GBA-Button übertragen.
Beim konvertieren mit dem GM wird automatisch eine Sicherungsdatei zu dem Spiel angelegt; ohne GM muss dies manuell erledigt werden.
Die Spielekompatibilität ist sehr hoch (NDS und GBA sowie Homebrew).
Video- und Musikdateien sind abspielbar (in Firmware enthaltenes Moonshell, allerdings ältere Version).
Nicht-NDS-Spiele sollten stets im GBA-Modus gestartet werden.
Bei anderen Spieleformaten (NES / SNES / GB / GBC / etc.) kann es vorkommen, dass die eingebauten Emulatoren nicht funktionieren, dann muss man neuere Emulatoren auf die Speicherkarte übertragen und die Spiele damit starten.
Wenn man ein Spiel beendet, wird der Spielstand im internen Speicher des M3 zwischengespeichert; erst nach erneutem Anschalten des DS wird der Speicher auf die Speicherkarte geschrieben.

Das Menü des M3 ist ähnlich wie bei Windows mit Icons angelegt, die GUI-Oberfläche kann mit selbst gefertigten Skins individuell gestaltet werden.
Entsprechende Skins findet man im inoffiziellen M3-Forum ( www.m3-forum.com ) oder im M3-Wiki ( www.m3wiki.com/index.php?title=M3 ).
Der Adapter funktioniert im DS wie ein GBA-Modul; erst mit einem Pass-System (z.B. PassKey, SuperCard, SuperKey etc.) oder FlashMe startet der Adapter auch im DS-Modus.
POSITIV
- hohe Spielekompatibilität
- RTC-Chip
- individuell einrichtbares GUI
- etliche Emulatoren eingebaut
- FAT und FAT32-Formatierung möglich
- Probleme bei neuen Spielen werden durch Firmware- und Software-Updates
schnell gelöst
- Konvertierungs-Software mit diversen Einstellungsmöglichkeiten
- hohe Spielekompatibilität
- RTC-Chip
- individuell einrichtbares GUI
- etliche Emulatoren eingebaut
- FAT und FAT32-Formatierung möglich
- Probleme bei neuen Spielen werden durch Firmware- und Software-Updates
schnell gelöst
- Konvertierungs-Software mit diversen Einstellungsmöglichkeiten
NEGATIV
- im Vergleich großer Adapter
- NDS-Dateien werden nur entpackt konvertiert (M3-Schwäche)
- der Header der Spieledatei wird nicht mit ausgelesen, dadurch bleibt der
kryptische Dateiname auch auf der Speicherkarte erhalten (M3-Schwäche)
- CF-Slot seitlich am Adapter, deshalb muss bei jeder Änderung an der
- im Vergleich großer Adapter
- NDS-Dateien werden nur entpackt konvertiert (M3-Schwäche)
- der Header der Spieledatei wird nicht mit ausgelesen, dadurch bleibt der
kryptische Dateiname auch auf der Speicherkarte erhalten (M3-Schwäche)
- CF-Slot seitlich am Adapter, deshalb muss bei jeder Änderung an der
FAZIT
Alles in allem eine sehr,sehr gute Lösung mit hoher Kompatiblität und recht netten Zusatzfunktionen.
Updates kommen auch fast im Monatstakt so das das Produkt softwareseitig niemals veraltet ist.
Alles in allem eine sehr,sehr gute Lösung mit hoher Kompatiblität und recht netten Zusatzfunktionen.
Updates kommen auch fast im Monatstakt so das das Produkt softwareseitig niemals veraltet ist.















