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Alt 11.03.2009, 14:42   #1 (permalink)
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Benutzerbild von hitman43
 
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Standard Globe 360 v2 Review

Produkt: Globe 360 v2
Autor: hitman43
Hersteller: http://globe-360.com
Preis: ca. 40 - 50 Euro
Plattform: Xbox 360
Kategorie: Modchip
Erhältlich u.a. bei: http://www.freaxstore.de , http://konsolenprofis.de


Bilder:
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Vorwort:

Der Globe360V2 Modchip ist logischerweise der Nachfolger des Globe360 Modchips der zu Anfangszeiten der Dualfirmwaremodchips die Messlatte im Bereich Qualität sehr hoch ansetzte. Die neuste Version setzt trotz anderem Entwicklerteam da an wo der Vorgänger aufhörte und unterstützt komfortabel ein sehr einfaches verbinden via USB Schnittstelle mit dem PC.
Als Logikchip dient ein ACTEL,als Flashbaustein ein 512KB SST mit dem auch das verwenden von 2 unterschiedlichen Firmwareversionen möglich ist.


Lieferumfang:

Der Globe360 wird mit dem USB Connector,dem EasyConnect Cable,einer Einbauhilfe die den Einbau des Chips vereinfachen soll,dem Kabel zum verbinden des Chips mit dem USB Connector Board und einem USB Kabel ausgeliefert (je nach dem wo bestellt wird ist das USB Kabel mit im Lieferumfang),


Bilder:
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Verarbeitung:

Der Globe360 V2 kommt in einer wirklichen anständigen Qualität daher, dementsprechend ist der Chip nicht mit Billigchips wie den ersten Nme Modchips vergleichbar. Die Bauteile sind ordentlich maschinell auf die Platine verlötet worden und auch an den Lötpunkten gibt es nichts zu beanstanden. Selbst das EasyConnect, eine Lötschablone zur Erleichterung des Einbaus, wirkt trotz der dünnen Folie robust.
Das Flachbandkabel das den Globe360 Chip mit dem USB Connector verbindet ist gut verarbeitet,zwar nicht perfekt dennoch gut.


Bilder:
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Die USB Connector Platine kommt mit 4 SMD Led´s und auch diese ist nicht zu beanstanden.
Teilweise wird ein USB Anschlußkabel mitgeliefert - dieses ist qualitativ ebenfalls nicht zu beanstanden,es gleicht zwar jeden anderem PC USB Kabel ist aber besser verarbeitet als irgendein Billigkabel.


Bilder:
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Einbau:

Der Einbau des Globe360 v2 ist für einen Einsteiger in die Lötwelt trotz des EasyConnects kein leichter Vorgang! Doch dazu gleich mehr...
Zu aller erst muss die Xbox360 auseinander gebaut werden, dazu verweise ich auf die Modcontrol Anleitung. Ist das gemacht, muss das Laufwerk zeigen was in ihm steckt, denn auch dieses muss komplett auseinandergebaut werden.
Nachdem wir das Herz des Laufwerks, die Controller-Platine, in den Händen halten ist der erste Teil schonmal geschafft.
Nun kommt es zum wirklich schwierigem Teil, der Modchip muss eingelötet werden! Doch dies kann mittlerweile in den meisten Laufwerken erst dann geschehen, wenn das Epoxidharz auf und um den SST der DVD-ROM Laufwerksplatine entfernt wurde.
Dies sollte bei solchen Laufwerken mit höhster Vorsicht getan werden.
Außerdem muss eine Leiterbahn gecuttet werden, hierzu sollte man am besten ein scharfes Skalpel verwenden.
Hat man all dies hinter sich so kann man mit der Installation des EasyConnect beginnen.
In Samsung Laufwerken sollte dies problemlos und schnell von statten gehen.
Hat man jedoch ein Hitachi Laufwerk wäre es sinnvoller den Chip mit einer normalen Kabelinstallation einzubauen da das EasyConnect bei Druck und leichter Zugkraft direkt wieder vom SST abreist.
Das liegt daran,das die Kontaktefläche auf dem EasyConnect ziemlich klein ist und man wirklich nur einen minimalen Lötpunkt vom SST des DVD-Rom Laufwerks zum EasyConnect hat.


Bilder:
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Außerdem zieht man sich ziemlich schnell Brücken in den SST wenn man im Hitachi Laufwerk mit dem EasyConnect arbeitet.
Im Samsung Laufwerk ist das wie oben beschrieben kein Problem,dort sitzten die Kontakte optimal und der Abstand läßt bei vorhandenen Lötfertigkeiten keine Brücken zu.
Ist der SST nun mit dem Modchip verkabelt folgen beim EasyConnect noch einige Leitungen die vom DVD Rom Mainboard zum Chip installiert werden müssen.
Sind alle Leitungen zum Modchip verbunden sollte man den Chip vor dem Zusammenbau gut isolieren.
Nun sind nur noch 2 Kabel zum Xbox360 Mainboard zu ziehen (PWR und EJ) außerdem muss der Globe360 mit dem USB Connector verbunden werden (einfach mit dem mitgeliefertem Kabel verbinden).
Beide Installationsmöglichkeiten (ob mit Kabel oder FelixCable/EasyConnect) sind in beiden Laufwerken (Samsung/Hitachi) absolut nicht für Anfänger zu empfehlen!


Bilder:
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Funktionen / Software:

Um den frisch eingebautem Globe360 V2 flashen zu können muss als erstes die Xbox360 Konsole mit eingebautem Globe360 Modchip angeschaltet werden.
Danach wird dann via USB Kabel der Globe360 an den PC geschlossen. Windows sollte nun den Globe Chip als neue Hardware erkannt haben und müßte nach einer Treiberinstallation fragen. Der Globe360 Software liegt der auszuwählende Treiber bei.
Startet man danach die Software neu,so sollte der Globe360 nun als Connected in der GlobeFlash Software erkannt werden.
Ihr sollte Euch übrigens nicht wundern das die Xbox360 den Fehlercode 65 ausspuckt, das ist normal da sich noch keine Firmware auf dem Chip befindet.
Um dies zu beheben muss der Chip geflasht werden, oder aber die Konsole mit deaktiviertem ModChip gestartet werden - hier liegt also kein Einbaufehler vor.
Die Software an sich ist selbsterklärend und wirklich einfach zu verstehen.


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Außerdem bietet die Software nicht nur die Möglichkeit den Chip zu flashen, sondern mit dieser kann man den Chip auch direkt konfigurieren bzw. in 2 Bänke unterteilen.
Im DualFirmwaremodus sind dann 2 Bänke anwählbar und man kann beim starten der Konsole mittels Tastenkombination aussuchen welche Firmware man starten will.
Genialweise sichert der Chip bzw. die GlobeFlash Software beim Erstflash des Modchips die originale Firmware vom DVD-ROM Flashrom auf den Rechner. Beim flashen des Modchips muss nichts weiter beachtet werden,einfach die gehackte Firmware auswählen und flashen,den Key muss man dank KeyDriveAutoManaging,was standartmäßig aktiviert ist, nicht manuell in die gehackte Firmware einfügen.
Die Originalfirmware kann übrigens auch geflasht werden,allerdings muß hier zuerst der Schreibmodus für den SST des Laufwerks aktiviert werden.
Der Chip ist auch deaktivierbar.
Mit folgenden Tastenkombinationen kann man den Chip abschalten/bzw. die Bänke umschalten:

Firmwarebank 0: die Konsole mit normalem Druck auf Power starten
Firmwarebank 1: die Konsole mit kurzen Druck auf Power oder via Eject starten
Originalfirmware: SyncButton an der Konsole gedrückt halten und dann mit Power anschalten.

Die verschiedenen Bänke und auch die Schreib/Lesezugriffe werden übrigens dank LED´s auf dem USB Connector Board angezeigt.
GlobeFlash,also die Flashapplikation kann allerdings noch einwenig mehr. Mit dieser ist es unter anderem möglich diverse Firmwareversionen (Hitachi) zu decrpyten.
Das einbinden von Key´s in gehackte Firmwarevarianten ist dank umfangreicher Globe360 Software genauso wie das spoofen der Firmware ebenfalls kein Problem.
Allen in Allem ein umfangreiches Softwarepaket was diverse Dinge erleichtert und den Globe360V2 optimal unterstützt.


Bilder:
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Pro Contra
+ Dual-Firmware Modchip, die originale Firmware wird nicht angetastet - FlexiCable in Hitachi Laufwerken absolut mieserabel
+ 2 nutzbare Bänke - nicht alle Punkte via FlexiCable verbindbar
+ das Flashen klappt einwandfrei via USB - Chip fliegt im Hitachi Laufwerk halbwegs lose rum
+ gute Verarbeitung, sowohl die Chips, als auch die Kabel - Keine korrekte Firmwareanzeige in der Software
+ perfekte Passgenauigkeit des EasyConnect in Samsung Laufwerken - Actel selber allen Anschein nach nicht updatebar
+ sehr umfangreiche Software mit weiteren Zusatzfeatures (Spoofing/KeyChanger) - kein BenQ Support
+ abschaltbar
+ interne DVD-ROM Firmware flashbar
+ OnTheFly Keypatcher

Fazit:
Der Globe360 V2 ist neben dem Infecuts wirklich die beste Möglichkeit sein Xbox360 Laufwerk zu modifizieren. Zum einen kann man den Modchip abschalten und zum anderen bietet er eine zweite bzw. auch dritte Bank auf der man unter anderem eine modifizierte oder selbergeschriebene Firmware abspeichern und starten kann. Funktionstechnisch bietet der Globe als Dualfirmwaremodchip an sich nichts Neues und das abschalten des Chips sowie das umschalten der Bänke funktioniert problemlos. Für sein Geld bekommt man einen soliden und gut verarbeiteten Modchip mit ziemlich umfangreicher Software geboten. Mehr als eine zweite bzw. dritte Firmware bekommt man aber schlußendlich nicht was den Preis von 40-60.- Euro in Frage stellt. Mit dem Einbau sollten sich trotz EasyConnect Löterleichterung dennoch nur Profis beschäftigen da gerade beim Hitachilaufwerk Brücken oder schlimmeres zu erwarten ist. Allen in allem macht der Chip aber einen guten Eindruck, das was vom Hersteller angeben wurde funktioniert,lediglich die Abfrage des Chip SST´s via Software ist etwas fehlerhaft und gibt keine konktreten Infos bei einem reconnect über KEY und Firmware Version was aber nicht weiter tragisch ist.

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